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Die Schrankwand, die das Bad zum Wohnraum macht

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Bild: Burgbad

Bild: Burgbad

Der Badmöbel-Spezialist burgbad hat in Zusammenarbeit mit dem Designer Marc Sadler ein neuartiges Badmöbelsystem entwickelt: conceptwall macht – wie schon der Name sagt – die Wand zum zentralen Gestaltungselement. Entstanden ist dabei kein konventionelles Badmöbelprogramm, bei dem die einzelnen Elemente additiv und ohne starken Zusammenhang nebeneinander an der Wand montiert werden, sondern ein modulares „Wand-vor-der-Wand“-System, das Wandfläche, Möbel und Waschtisch zu einer homogenen Einheit verschmilzt. Das Ergebnis ist ein einheitliches Möbelstück für das Bad, das dank seiner flächigen, homogenen Erscheinung ausgesprochen wohnlich und beinahe schwerelos wirkt.

Modulares Baukastensystem ohne vertikale und horizontale Grenzen
Der entscheidende Produktvorteil von conceptwall ist jedoch die fast grenzenlose Kombinierbarkeit seiner Elemente. Wie mit einem Baukasten lassen sich Waschtische mit Stand- oder Wandarmaturen, Hochschränke, halbhohe Schränke, Spiegel und Spiegelschränke, Regale in diversen Maßen sowie Abdeckplatten ganz nach Wunsch zusammensetzen. Dank unterschiedlicher Waschtisch- und Schranktiefen, größtmöglicher Freiheit bei der Platzierung der Anschlusselemente und sowohl in der Höhe wie seitlich unbegrenzter Erweiterbarkeit lassen sich nicht nur der Waschtisch, sondern auch (bestehende) Vorwandsysteme oder WC- und Bidet-Ausstattungen zu einer stilistisch wie funktional geschlossenen Einheit zusammenfassen. Und auch ausdrucksstarke Solitärlösungen lassen sich dank des breiten Oberflächenspektrums in nahezu jedes Designumfeld perfekt integrieren.



Vom schwebenden Sideboard bis zur kompletten Wandverkleidung
Die Elemente können so konfiguriert werden, dass völlig unterschiedliche Möbelformen entstehen: geschlossene Fronten oder offene Regale; kompakter Schrank oder locker arrangierte Gruppierungen; asymmetrisch abgestufte Einheit mit offenen Nischen oder eine die Wandfläche bedeckende, bodenstehende Schrankwand; vertikale Schrankpaneele oder luftiges, langgestrecktes Sideboard; Solitärlösung oder komplette Wandverkleidung – alles ist möglich. Dabei kann das zentrale Modul, der Waschtisch, als Gestaltungselement betont oder bewusst zurückgenommen werden.

Innenleben: Ein Möbel, das bedarfsgerechtes Licht spendet und von innen leuchtet
Schönes Licht und gute, individuell einstellbare Beleuchtung gehören zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen von conceptwall. Die integrierten und geschickt positionierten LED-Leuchten sorgen selbst bei einem über der Vorwand angebrachten Spiegelschrank für eine schattenfreie und gleichmäßige Ausleuchtung des Waschtischs in voller Breite. Die großflächigen Ablagen sind übersichtlich ausgeleuchtet, und das dimmbare Umgebungslicht schafft zusätzliche Sicherheit.
Neben der guten Beleuchtung erfüllt conceptwall auch durch die Individualisierbarkeit der Komponenten fast nebenbei viele Anforderungen des Universal Designs. So schafft die Wahl eines einteiligen Auszugs Platz für eine Sitzgelegenheit unter dem Waschtisch, und die breiten Griffmulden sowie die komfortable Bedienung der Auszüge und Schränke kommen den Bedürfnissen älterer Nutzer auch ohne Zugeständnis an die Ästhetik entgegen.

Voll integrierter Waschtisch für saubere Lösungen in jeder Situation
Ausgangspunkt einer Raumgestaltung mit conceptwall ist die Wahl des Waschtischs. Abgesehen von den Dimensionen – zu haben ist der Waschtisch aus hochwertigem Mineralguss mit ein, zwei oder drei Auszügen von der maßreduzierten Klein-/Gästebadlösung bis zum großzügigen Doppelwaschtisch in schwebend anmutender Montage – hat der Kunde die Wahl zwischen zwei grundsätzlichen Lösungen: Bei dem für Standarmaturen entwickelten Modell mit fugenloser Aufkantung der Rückwand sorgt ein wandseitiges U-Profil dafür, dass der Waschtisch silikonnahtfrei in Schrankwand und Regale integriert wird, sodass auch die seitlichen Möbelwangen spritzwassergeschützt und reinigungsfreundlich ausgekleidet sind. Ein in der Tiefe reduzierter Waschtisch ohne Rückwand sorgt bei Bedarf dafür, dass das Gesamtvolumen bei einer Vorwandmontage nicht zu wuchtig wird und die leichte, flächige Optik erhalten bleibt. Bei der Variante für die Installation von Wandarmaturen kann dank Schlitzablauf und innovativer Ablauftechnik auf den Siphonausschnitt im Auszug verzichtet werden; die fugenlos aufgekantete Rückwand des Waschtischs wird hier bis in die Schrankflucht vorgezogen. Der Vorteil hierbei ist nicht nur das Erreichen einen homogenen, flächigen Front, sondern auch eine einfache Installation von Wandarmaturen, ohne dass dafür die Wand geöffnet werden muss. So können Wandarmaturen selbst da realisiert werden, wo bauseits keine vorgesehen sind – etwa in Mietwohnungen. Doch egal, welche Waschtischvariante gewählt wird – alles Technische verschwindet im Schrank, und Waschtisch und Möbel erscheinen als kompakte, integrale Einheit.