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Frühjahrsmüdigkeit weg schminken!

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Bild: NIVEA

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Im Frühling stellt sich der Körper von Sommer auf Winter um und muss sich erst einmal an den neuen Rhythmus aus längeren Tagen und kürzeren Nächten gewöhnen. Die Hormonproduktion gerät dadurch durcheinander, der Temperaturwechsel stresst den Körper zusätzlich.

Augenblicklich wachgeschminkt

Am deutlichsten lässt sich Müdigkeit an den Augen ablesen: Diese scheinen bei Schlafmangel kleiner, ausdrucksloser und weisen dunkle Ringe auf.
Mit einem Concealer werden Augenringe ganz einfach weggeschminkt. Die Farbe sollte dabei etwas heller sein als die eigene Hautfarbe – jedoch auch nicht zu hell, sonst gibt’s „Eulenaugen“. Der Concealer wird vorsichtig vom inneren Augenwinkel entlang aufgetupft. Bei bläulichen Schatten neutralisiert ein gelblicher Kajal, bei roten Augen ein grünlicher. Unter den Augen sollte man übrigens keine Foundation verwenden, denn diese ist normalerweise zu reichhaltig und setzt sich schnell ab.

Anschließend können müde, kleine Augen mit ein paar Tricks schnell größer geschminkt werden: Dunkler Kajal am oberen Wimpernkranz, der vielleicht auch mit leichtem Schwung nach oben hin ausläuft, öffnet den Blick. Auch weißer Kajal im Innenlid lässt die Augen etwas größer wirken – dunkler Kajal hat an dieser Stelle dabei die entgegengesetzte Wirkung. Lidschatten in farbenfrohen Tönen sind in Frühjahr und Sommer angesagt und machen die Augen zusätzlich zu echten „Eye“catchern. Als Augenöffner-Finish wird sehr heller Lidschatten unter die Augenbraue aufgetragen.

Rosige Zeiten – auch auf den Wangen

Die Augenschatten sind dunkel – der Teint dafür umso blasser. Rouge zaubert jedoch im Nu Frische auf die Wangen und lässt die Erscheinung wacher und gesünder wirken. Puderrouge, cremiges oder flüssiges Rouge, Sticks… die Auswahl ist nicht nur bei der Konsistenz groß, sondern auch bei den Farben. Bei hellem Haar und Teint ist ein zarter Roséton hübsch, sind die Haare stattdessen dunkel, passt z.B. ein frischer Pinkton. Bei dunklen, warmen Hauttönen werden z. B. mit Terrakotta Akzente gesetzt.

Ganz nebenbei lässt sich mit Rouge auch das Gesicht modellieren: Während Frauen mit ovalem Gesicht die verschiedensten Rouge-Styles stehen, sollte bei einem sehr schmalen Gesicht das Rouge neben der Nase breit auftragen werden und schmal zum höchsten Punkt der Wangenknochen auslaufen. Ein eher volles Gesicht wird mit mattem Rouge, unter dem höchsten Punkt des Wangenknochens und über den Augenbrauen diagonal aufgetragen, optisch verlängert. Die Form sollte einem Dreieck ähneln, mit einer Spitze Richtung Nase und zu den Seiten weit auslaufend. Ein eckiges Gesicht wirkt mit relativ dunklem, vom Ohr zum Kieferansatz verlaufenden Blush dafür etwas runder und weicher. Für die noch fehlende „Farbe im Gesicht“, die im anschließenden Sommer während des Sonnenbades erarbeitet wird, sorgt Bronzer: Auch er konturiert das Gesicht und setzt zudem warme Farbakzente. Blasse Winter-Beautys sollten darauf achten, dass der Bronzer nicht zu dunkel ist und mit der eigenen Hautfarbe harmoniert – sonst sieht’s schnell künstlich aus.

Weitere Extra-Tipps bei Frühjahrmüdigkeit:

  • Nichts für Warmduscher: Morgendliches Wechselduschen bringt den Kreislauf in Schwung. Die letzte Dusche sollte eine kalte sein.
  • Bewegung, Bewegung! Dem Körper tut regelmäßiger Sport, am besten draußen, gut. Auch lange Spaziergänge unterstützen ihn dabei, gegen die Frühjahrsmüdigkeit anzukämpfen.
  • Hello Sunshine: Wenn möglich sollte im Freien auf eine Sonnenbrille verzichtet werden, dann kann das Sonnenlicht auch über die Netzhaut auf den Körper einwirken.
  • Vitaminpower: Frisches Obst und Gemüse unterstützen den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen von innen.

Quelle: beautypress.de