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Voll im Saft stehen

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Smoothies_2015Warum die Liebe zu Smoothies ihre Tücken hat – und am Ende doch siegt

Sie leuchten uns grün, orange, rot oder violett aus den Regalen gut sortierter Supermärkte entgegen. Kaum zu übersehen und ein echter Farb-Eyecatcher zwischen schnöden Dosen-ravioli, Tiefkühlerbsen und Co. Keine Frage: Der erste Eindruck sitzt. So wird aus dem Flirt mit der Ästhetik schnell ein Griff ins Regal – und nach einer Runde im Einkaufswagen ist es dann schließlich auch Zeit, die inneren Werte der neuen Eroberung kennen-zulernen. Und auch da reizt sie nicht mit ihren Geizen: Fruchtig, frisch und süß kitzelt sie am Gaumen, stimuliert all unsere Geschmackssinne und sorgt für die wohlige Befriedigung, sich etwas Gutes getan zu haben.

Ja, es hat definitiv seine Gründe, warum Deutschland seit ungefähr einem knappen Jahrzehnt hoffnungslos dem Smoothie-Wahn verfallen ist. Als der Trend pürierter Obst- und Gemüsedrinks aus den USA nach Europa überschwappte, brauchte es nicht lange bis die vermeintlichen „Gesundmacher to Go“ ihren Siegeszug durch das Getränkesortiment antraten. Inzwischen steht fest: Die Deutschen und Smoothies – das ist Liebe.

Seither brauchen Stressgeplagte keine Zeit mehr beim Gemüse- und Obstschnippeln verplempern, Trendsetter haben ihr neues Lieblingsaccessoire immer griffbereit an der Hand und Figurbewusste den idealen Frühstücksersatz. Ein Fertigprodukt, das sich von seinen Kollegen durch Frische und Vitamine unterscheidet. Eines, dass den Trend zum „to Go“ mit dem modernen Figur- und Gesundheits-bewusstsein verbindet. Endlich lassen sich die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag mit Arbeitsalltag und Termindruck verbinden. Schluck für Schluck verleibt man sich wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ein – und das oft mehr als bei gewöhnlichem Obst: Denn durch das Pürieren wird die Zellstruktur der Früchte aufgebrochen, so dass der Körper die enthaltenen Nährstoffe einfacher und schneller aufnehmen kann. Mehr noch als bei dem herkömmlichen Biss in den Apfel. Alles also auf grün-orange-rot-violetter Smoothie-Wolke 7?

Nicht ganz. Denn je größer, kommerzieller und profitabler die Smoothie-Industrie wurde, desto mehr entfernte man sich in der Massenproduktion auch vom gesunden Originalprodukt. Plötzlich mischten sich unter das Obst und Gemüse auch industriell zugesetzter Zucker und andere Zusatzstoffe. So wurde manch gesunder Figur-schmeichler zur wahrhaft sündigen Kalorienbombe. Doch auch wenn Frucht Frucht bleibt: Fertig-Smoothies aus Supermärkten und Discountern sind oft nicht das, was sie versprechen. Sobald Obst industriell verarbeitet und über längere Zeit in lichtdurchlässigen Bechern aufbewahrt wird, verliert es zwangsläufig an Vitaminen. Eine echte Alternative zum Obstregal sind sie damit nicht mehr.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, mixt sich seine Smoothies einfach selbst. Einmal den Mixer oder Pürierstab an die Steckdose angeschlossen lässt sich ruckzuck leckeres und gesundes Flüssig-Doping zaubern. Denn unter Verwendung der richtigen Zutaten und rein natürlich hergestellt können Smoothies tatsächlich kleine Wunder bewirken: Sie stärken das Immunsystem, machen satt ohne zu beschweren und zeigen nicht zuletzt Wirkung in puncto Anti-Aging. Wie sie zudem sogar der Frühjahrsmüdigkeit den Garaus machen, kann man unter www.apomio.de nachlesen. Nicht zu vergessen, dass die Vielfalt an Smoothie-Rezepten ein wahrer Gute-Laune-Garant ist. Dann gibt es keine Zweifel und kein Zaudern mehr: Dann ist es schlicht und ergreifend wahre Liebe.